Deshalb beschloss Barbara Hirschbichler, Geld zu sammeln, um eine Wasserleitung zu bauen. Das war im Jahr 2002, und es war das erste eigene Projekt der Karakorum-Hilfe. Besondere Bedeutung hat das Projekt insofern, als die Weide am Fuß des Berges liegt, auf dem Albert Hirschbichler (der Vater der Vorsitzenden) heute noch im Eis begraben ist. Er kam beim Versuch der Erstbesteigung des 7795 m hohen Batura I im Jahr 1959 ums Leben. Die Wasserleitung war nötig, um die Weidegebiete des Dorfes Passu im Hunzatal zu bewässern und den Einwohnern dadurch die Existenz zu sichern. Barbara Hirschbichler ist seitdem Ehrenbürgerin von Passu. Die Einweihung erfolgte in Anwesenheit des damaligen deutschen Botschafters und seiner Frau.
Mit der Wasserleitung wird auch heute, 22 Jahre später, die Weide in Yashpirth (so heißt die Alm) bewässert.
Die Rohre mussten 7 km weit getragen werden, die Verlegung war schwierig und gefährlichDer deutsche Botschafter in Pakistan, Dr. Christoph Brümmer, mit seiner Frau (links) und Barbara Hirschbichler (rechts) bei der Einweihung der Wasserleitung in Yashpirth.
Himalaya-Karakorum e.V.
Der als gemeinnützig anerkannte Verein unterstützt Menschen, die unter schwierigen Bedingungen in den Bergen des Himalaya und Karakorum leben, am Rand der Siedlungsgrenze und immer auch am Rand der Existenzgrenze. Den Dorfbewohnern soll das Überleben in ihrer angestammten Heimat erleichtert werden, und zwar nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Vorrangiges Ziel ist es, dass unsere Hilfe in absehbarer Zeit nicht mehr nötig ist.
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