In unseren Wohnheimen brauchen wir große Mengen an Mehl, um die insgesamt mehr als 200 Personen täglich mit chapati (Weizenfladen) zu versorgen. Seit kurzem bauen wir unseren eigenen Weizen an.
Die stark steigenden Preise für Mehl haben uns veranlasst, in der Nähe von Skardu ein großes Grundstück zu erwerben, das für den Anbau von Weizen genutzt werden soll. Im Frühling wurde Dünger ausgebracht, danach erfolgte die Aussaat. Im Sommer wurde der Weizen geerntet, wobei der Ertrag weitaus höher ausfiel als unter diesen Umständen zu erwarten war. Anschließend wurde Mais angebaut, der im Herbst geerntet wurde. Er dient als Viehfutter über den Winter.
Zur Bewässerung haben wir eine mit Solarkraft betriebene Wasserpumpe installiert, die das Grundwasser an die Oberfläche pumpt.
Das Weizenfeld in der Nähe von Skardu, auf der anderen Seite des IndusDas Feld vor der Bewässerung – eine SandwüsteDas Feld nach der Bewässerung. Nach der ersten Ernte (Weizen) wird Mais angebaut.
Himalaya-Karakorum e.V.
Der als gemeinnützig anerkannte Verein unterstützt Menschen, die unter schwierigen Bedingungen in den Bergen des Himalaya und Karakorum leben, am Rand der Siedlungsgrenze und immer auch am Rand der Existenzgrenze. Den Dorfbewohnern soll das Überleben in ihrer angestammten Heimat erleichtert werden, und zwar nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Vorrangiges Ziel ist es, dass unsere Hilfe in absehbarer Zeit nicht mehr nötig ist.
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